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  • AutorenbildMoni & Manfred

Washington State

Aktualisiert: 18. Nov. 2023

22.09.2023 bis zum 25.09.2023






Kurzinfo (lonely planet)


Bevölkerung: 7,3 Millionen Einwohner

Fläche: 184.775 Quadratkilometer

Hauptstadt: Olympia

Verkaufssteuer: 6,5%

Heimat von Microsoft, Amazon, Starbucks

Berühmt für Kaffee, Vulkane, Niederschlag



Einreise in die USA


Am Freitag, den 22. September kamen wir am frühen Nachmittag, nach einer zirka zweistündigen Fährfahrt, in den USA in Port Angeles an. Das Gelände des Fährhafens stand voll mit Fahrzeugen die nach Vancouver Island wollten. Wir stellten uns auf der Ausfahrtspur an und nach kurzer Zeit kam ein amerikanischer Grenzbeamter und fragte ob wir Lebensmittel dabei hätten. Wir sagten ja, allerdings keine frischen tierischen oder pflanzlichen Produkte. Er winkte uns zum Weiterfahren bis zum nächsten Grenzhäuschen. Hier bekamen wir gesagt, dass um die Ecke eine kleine Stellfläche ist auf der wir parken und warten sollen. Kaum das der Motor ausgestellt war erschien ein Lebensmittelkontrolleur und dieser wollte in den Bruno. Zuerst prüfte er die Reisepässe und dann den Kühlschrank. Er machte mehrere Schubladen auf, schaute hier und da und ließ sich Nudeln und Reis zeigen. Dann durften wir weiter fahren.

Es war unangenehm, weil die Stimmung autoritär, unfreundlich und der Beamte unangenehm war. Aber wir haben von anderen Reisenden erfahren, dass es noch Steigerungen gibt. Vielleicht empfand ich es als unangenehm, weil es in Kanada zwar auch Kontrollen und Fragen gab, aber immer sehr freundlich. Egal, wir lassen uns die Vorfreude auf das Land dadurch nicht nehmen.


Stellplatz 1

Shadow Mountain RV Park

48.08576 -123.71047 nach 16 km


Stellplatz 2

Allen‘s Bar Campground

47.79792 -124.25867 nach 100 km


Stellplatz 3

City of South Bend Ron Craig Boat Launch

46.67126 -123.81541 nach 197 km


Stellplatz 4

Boondocking in Hubbard / Oregon nach 286 km





Nachdem wir die Einreise hinter uns gebracht haben ging es natürlich zum nächsten Supermarkt. Der Kühlschrank war komplett leer und in Port Angeles fanden wir nahe am Fährhafen einen Safeway für ein paar Lebensmittel. Danach verließen wir Port Angeles auf kürzestem Weg. Unser erster RV Park in USA war dann ein kleiner Kulturschock, wenn man von den Stellplätzen in Kanada so verwöhnt ist wie wir es waren.


In Washington State hatte ich einige Trails im Olympic National Park geplant, jedoch lud das Wetter nicht zum Wandern ein. Dauerregen für die nächsten Tage war angesagt. So führte unser Weg weiter Richtung Süden über den US Highway 101. Er ist ca. 2400 Kilometer lang und verläuft hauptsächlich entlang des Pazifischen Ozeans, was ihn dann auch so reizvoll macht. Dabei durchquert er drei Bundesstaaten vom Norden kommend Washington, Oregon und Kalifornien im Süden. Die Straße hat mit der parallel verlaufenden Interstate 5 für den Verkehr an Bedeutung verloren, jedoch ist sie wenn man Zeit hat wegen der oft landschaftlich sehr schönen Streckenführung der Interstate 5 vorzuziehen.


So kamen wir dann auch in Forks an. Und hätten wir nicht eine liebe Bekannte, die uns darauf aufmerksam machte was in diesem kleinen Örtchen so wichtiges zu sehen gibt, wären wir durchgefahren. Aber sie bat uns Bilder zu machen und so kam es das wir das erste Mal etwas von Twilight hörten. Wir suchten das Twilight Center in der Stadt auf und outeten uns als Nicht - Kenner. Die Dame war sehr verwundert, aber half sofort. Wir bekamen einen Plan wo wir etwas finden konnten und sie ließ uns auch nicht gehen ohne vorher ein Bild von uns zwischen den Twilight Stars zu machen. Das Fork zu der regenreichsten Stadt gehört bekamen wir bei unsere Schnitzeljagd durch den Ort am eigenen Körper zu spüren. Aber für einen liebe Menschen machten wir das gerne. Ja und so suchten und fanden wir das „Cullen House“ welches in Privatbesitz ist. Das Swan House steht Gästen für Übernachtungen zu Verfügung und am Visitor Center konnten wir Bella‘s Truck entdecken.



Kurz nach Fork fanden wir einen Stellplatz direkt an einem Fluss. Von der Hauptstraße führte ein kurzer geschotterter Weg zu einer Bezahlbox mit Selbstregistrierung und dann ging es über einen Feldweg runter zum Fluß. Dieser Übernachtungsplatz war dann mehr nach unserem Geschmack und versöhnte mich dem vorherigen.

Am nächsten Morgen (natürlich bei Regen) ging es weiter und dann sahen wir zum ersten Mal den Pazifik. Am Ruby Beach legten wir einen Stopp ein und gingen ein Stück dem Steinstrand entlang. Hier lagen eine Unmenge an Treibholz und die Steinformationen waren schöne Fotomotive.

Am Abend hatten wir ein Wiedersehen mit Julian den wir auf Vancouver Island kennen gelernt haben. Sein Mobil hat er selbst gestaltet und es schaut richtig toll aus. Wir hatten einen schönen Abend.

Auf dem weiteren Weg kamen wir am Long - Beach vorbei, eine Halbinsel die mit ihren 45 Kilometern den längsten zusammenhängenden Strand in den USA hat.

Eine sehr beeindruckende Brücke bezüglich der Steigung brachte uns über den Columbia River. Von hier aus war es dann auch nicht mehr weit zu unseren ersten Boondockers in den USA. Ein sehr gastfreundliches Ehepaar mit einer Haselnussfarm. Und damit kamen wir in Oregon an.





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